Ganzer Aufzug oder Treppe + Aufzug
Aufzug bis zur Spitze (Erwachsener ~36,70 €): Die bequemste Variante. Sie steigen am Fuß ein und fahren mit einem Umstieg auf der 2. Etage bis ganz nach oben. Zu Stoßzeiten bildet sich auf der 2. Etage eine zweite Warteschlange für den kleineren Spitzenaufzug — rechnen Sie mit 10–30 Minuten extra.
Treppe zur 2. Etage + Aufzug zur Spitze (~28 €): Rund 674 Stufen bis zur 2. Etage, dann derselbe Aufzug. Günstiger, sportlicher und mit dem einzigartigen Blick durch das Eisenfachwerk von innen. Der letzte Aufzug zur Spitze bleibt obligatorisch und kostenpflichtig — zu Fuß geht es ab der 2. Etage nicht weiter.
Was die Spitze einzigartig macht
- 360°-Panorama: Sacré-Cœur, Montparnasse-Turm, La Défense, Invalidendom und bei klarer Sicht sogar die Kathedrale von Chartres.
- Champagnerbar: Ein Glas ab ca. 24 € — der wohl spektakulärste Tresen Europas, ohne Reservierung zugänglich.
- Eiffels Arbeitszimmer: Lebensgroße Wachsfiguren von Gustave Eiffel und Thomas Edison in dem kleinen Kabinett, das Eiffel einst als Empfangszimmer nutzte.
- Orientierungstafeln: Gravierte Bronzetafeln zeigen die Entfernung und Richtung zu den großen Hauptstädten der Welt.
- Glasfenster-Boden: Auf der 1. Etage bereits beeindruckend, doch die Perspektive von der Spitze hinab durch das Gitterwerk ist nochmals atemberaubender.
Wann besuchen
Morgens
Wer den allerersten Slot nach Öffnung (09:30) bucht, hat die geringste Wartezeit am Spitzenaufzug und weiches Morgenlicht für Fotos Richtung Osten.
Sonnenuntergang
Gegen 19:00–21:00 (je nach Jahreszeit) erleben Sie den Wechsel von Tageslicht zu goldenem Abendrot und schließlich der Stadtbeleuchtung — der beliebteste Moment, also unbedingt vorab buchen.
Nacht
Nach Einbruch der Dunkelheit ist Paris ein Lichtermeer. Das Glitzern der Turmbeleuchtung sehen Sie von der Spitze zwar nicht selbst, aber der Blick auf die erleuchtete Seine, die Champs-Élysées und den fernen Montmartre ist unvergesslich.
Praktische Tipps
- Warm anziehen: Auf 276 m weht es fast immer; rechnen Sie mit 5–10 °C weniger als am Boden.
- Wartezeit interner Aufzug: Der Spitzenaufzug fasst weniger Personen als die großen Pfeileraufzüge. In der Hochsaison sind 20–40 Minuten ab der 2. Etage realistisch.
- Spitze kann schließen: Bei Wind über ~70 km/h oder Vereisung schließt die SETE nur die Spitze. Die unteren Etagen bleiben geöffnet, eine Erstattung der Differenz ist in den offiziellen AGB nicht vorgesehen.
- Kein Nachlösen: Wenn Sie ein Ticket nur bis zur 2. Etage gekauft haben, können Sie vor Ort nicht auf ein Spitzenticket upgraden. Planen Sie also vorher, ob Sie ganz nach oben möchten.
Wind und Schließungen
Die SETE (Betreiberin des Turms) behält sich vor, die Spitze jederzeit aus Sicherheitsgründen zu sperren. In den Wintermonaten kommt das häufiger vor als im Sommer. Informieren Sie sich am Morgen Ihres Besuchs auf toureiffel.paris oder über die offiziellen Social-Media-Kanäle. Bei einer Teilschließung wird der Zugang auf die 2. Etage beschränkt — eine Erstattung oder ein Umtausch ist laut den allgemeinen Verkaufsbedingungen nicht garantiert.
Häufige Fragen
Kann ich die Spitze ohne Vorab-Ticket besuchen?
Theoretisch ja, an der Tageskasse — praktisch sind Spitzen-Slots in der Hochsaison oft schon am Morgen ausverkauft. Online-Buchung 2–4 Wochen vorher ist die sicherste Option.
Lohnt sich die Spitze bei Wolken?
Bei tiefer Wolkendecke kann die Spitze buchstäblich in den Wolken stecken; die Sicht ist dann gleich null. Die 2. Etage (115 m) liegt meist unterhalb der Wolkengrenze und bietet dennoch ein beeindruckendes Panorama.
Darf ich ein Stativ mitbringen?
Stative und Einbeinstative sind auf dem gesamten Turm verboten. Ein Selfie-Stick ist toleriert, solange er zusammengeklappt die Sicherheitskontrolle passiert.
Wie lange sollte ich für die Spitze einplanen?
Rechnen Sie mit insgesamt 2–2½ Stunden ab dem Eingang: Aufstieg, eventuelles Anstehen am internen Aufzug, Zeit auf der Plattform und Abstieg. Wer auf der 1. Etage den Glasboden und auf der 2. Etage das Restaurant mitnimmt, braucht leicht 3 Stunden.